Wie die meisten Websites benutzt auch http://www.druckhaus-boeken.de Cookies, um einen bestmöglichen Service auf unserer Website zu ermöglichen.
Wenn Sie Ihren Besuch auf unserer Website fortsetzen, sind Sie mit dem Gebrauch von Cookies einverstanden.

Freitag, 20 Oktober 2017

Druck von A bis Z

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

Akzidenzdruck 
Ein- oder mehrfarbige, ein- oder mehrseitige Drucksachen wie z.B. Prospekte, Briefbogen, Handzettel oder Visitenkarten, meist in kleiner Auflage und von gehobenem Qualitätsstandard.

AM-Raster (Amplitudenmodulierten Raster)
Das amplitudenmodulierte, autotypische Raster ist das klassische Rasterverfahren im Druck. Durch folgende drei Merkmale sind alle AM-Raster gekennzeichnet:

  • Mit gleichem Abstand sind die Mittelpunkte der Rasterelemente immer gleich.
  • Je nach Tonwert unterscheidet sich die Fläche der Rasterelemente.
  • In allen Tonwerten ist die Farbschichtdicke grundsätzlich gleich.

Andruck 
Probedruck auf einem Drucksystem in geringer Auflage 

ASCII
American Standard Code for Information Interchange. Sehr verbreitetes programmunabhängiges Dateiformat.

Auflage 
Anzahl der herzustellenden Exemplare eines Druckauftrages.

Auflösung 
Anzahl der Bildelemente (Pixel, Punkte) je Längeneinheit, die bei der Ausgabe am Bildschirm, auf Film, Druckform (Platte etc.) oder Papier wiedergegeben werden können.

B

Bedruckstoff 
Material, auf das gedruckt wird.

Beschnitt 
Normalerweise wird in einem größeren Format gedruckt und die Bögen werden beschnitten. Den abzuschneidenden Teil nennt man Beschnitt.

Bit 
Kleinste adressierbare Speichereinheit. 8 Bits bilden 1 Byte.

Bitmap 
In Pixel aufgelöster Bildinhalt, wobei die Pixel die Informationen für Lage (Position), Größe, Winkellage und Farbe tragen und einzeln ansteuerbar sind. 

Buntaufbau (UCR-Under Color Removal)
Bei allen vier Farbauszügen werden, bei der Trennung der Farben, schwarze Flächen mit Farbe belegt. Bei einer 100% Flächendeckung pro Farbauszug ergibt es im Druck eine 400% Flächendeckung. Allerdings liegt die maximale bedruckbare Flächendeckung bei 280 – 320%.
Deswegen werden die Buntfarben, die unter den schwarzen Flächen liegen, reduziert. Die Farbe Schwarz ist nur für die Kontrastverstärkung in den Tiefen. Es werden dreifarbig mit CMY alle bunten Farbtöne aufgebaut. 

C

CMYK 
Standardisierte Grundfarben für den Vierfarbendruck: Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. 

CTF (Computer to film) 
Text- und Bilddaten werden bogenweise auf Film belichtet. Die Filmmontage entfällt.

CTP (Computer to plate) 
Text- und Bilddaten werden direkt auf die Druckplatte belichtet; es werden keine Filme mehr benötigt.

Color Management 
Verfahren/System zur Abstimmung der einzelnen Geräte und Maschinen, die am Workflow der Farbbildbearbeitung bis zum fertigen Druckerzeugnis beteiligt sind.

Composing
ist eine Kombination, die von zwei oder mehreren Bildern zu einem neuem Bild bearbeitet wird. Es werden folgende gegensätzliche Gedanken verfolgt:

  • Der Betrachter darf merken, dass das neue Bild nie in Wirklichkeit war. Es muss nur in sich zusammen passen.
  • Der Betrachter darf nicht merken, dass das neue Bild eine Fotomontage ist. In sich muss es im Charakter und Aufbau unbedingt realistisch sein.

D

DTP (Desktop Publishing) 
Technologie des elektronischen Publizierens (sinngemäß: Publizieren am Schreibtisch).

DPI (Dots per inch) 
Im DTP-Bereich übliches Maß für die Rasterweite

Densitometer
Um die genauere optische Dichte zu bestimmen wird mit dem Densitometer-Gerät bei fotografischen Materialien, Druckvorlagen und Druckbögen gemessen. 

Drucklack
Um eine Drucklackierung auf den Bedruckstoff herzustellen, müssen die Druckmaschinen nach dem Farbdruckwerk ein Lackierwerk aufweisen, die speziell für die Lackiertechnik ausgelegt ist. Nach jedem Lackier-Druckgang ist es notwendig, dass noch eine Trocknungseinrichtung in der Druckmaschine installiert ist. Diese Druckveredelung in der Druckmaschine wird auch als Inline-Veredelung genannt.

Dispersionslack
Die einfachsten und auch ältesten Lacke sind die Wasserkastenlacke oder Dispersionslacke genannt. Im Prinzip braucht man kein spezielles Lackierwerk und es sind Lacke, die mit einer stoffbezogenen Walze verarbeitet werden. Beim Dispersionslack sind die wichtigsten Inhaltsstoffe Netzmittel, Entschäumer, Filmbildungshilfen, Wachsdispersionen, Hydrosole, feine polymere Kunstharze und Polymerdispersionen. Der Anteil (Feststoff) bei einem Lack liegt bei ca. 20-50%. Beim Dispersionslack geschieht die Trocknung üblicherweise rein physikalisch durch das Verdunsten und Wegschlagen des Wassers. Beschleunigen lässt sich die Trocknung bei allen Dispolacken durch mehr Wärmezufuhr. Man kann entweder vollflächig Lackieren oder mit Aussparungen Lackieren bzw. nur auf bestimmte wünschenswerte Teilbereiche.

Duplexdruck 
Bezeichnung für Vorder- und Rückseitendruck (Schön- und Widerdruck)

E

EDW – Eindruck Wechsel im fliegenden Plattenwechsel
Beim "Eindruck Wechsel im fliegenden Plattenwechsel" geschieht dieses Verfahren im Rollenoffsetdruck entweder bei 5/5 oder bei 6/6 Druckwerken. Während laufender Produktion wird ein Plattenwechsel vorgenommen, also sprich „fliegend“ genannt. Dieses Verfahren geschieht bei laufender Produktion im Plattenwechsel zwischen den ersten und den zweiten Druckwerk einer Rollenmaschine. Ein Druckwerk steht immer vorübergehend und man kann in dieser Zeit einen Plattenwechsel vornehmen.

EPS (Encapsulated PostScript) 
Dateiformat. Eine EPS-Datei besteht aus einem Mainfile mit einem Vorschaubild in Grobdaten und Einzelfiles mit den Feindaten.

Euroskala 
Farbsystem für Vierfarbdruck

F

Falzmarke 
Hilfslinie zum Falzen von Briefbogen 

Farbauszug (Teilfarbenauszug) 

Zerlegung einer Farbvorlage in die Grundfarbenanteile Cyan, Magenta und Gelb sowie Schwarz

FM-Raster (Frequenzmodulierten Raster)
Durch falsche Rasterwinklungen und Strukturen werden im FM - Raster die typischen Rosetten und Moirés des amplitudenmodulierten Farbdrucks vermieden.
Die Dots werden nach spezifischen Algorithmen zufällig im Rasterquadrat definiert. Nur durch die Zahl der Dots wird der jeweilige Tonwert bestimmt.

Font 
Schriftdatei

G

GIF 
Grafikdateiformat. Der Farbumfang dieses Formates ist beschränkt, deshalb besonders für Internet geeignet.

Goldener Schnitt 
Maßstab für klassisch schöne Proportion

Gradation (Gammawert) 
Maß für die Fähigkeit einer lichtempfindlichen Schicht eines Films, Dichteabstufungen wiederzugeben.

Graubalance
Die Graubalance ist das gleichmäßige Verhältnis der Druckfarben Cyan, Magenta und Yellow. Sie wird auch als Farbbalance oder Graubedingung genannt. Zum Teil durch die spektralen Mängel ergeben gleichwertige Farbanteile von CMY kein neutrales, sondern ein farbsichtiges Grau. Die Graubedingung wird durch farblich gleichgesetzte Anteile von CMY erfüllt.

H

Halbton 
Der Ton einer nicht in Bild- und Nichtbildelemente zerlegten Fläche, wobei für das menschliche Auge die kleinen Bildpunkte/-elemente nicht sichtbar sind und die Tonwertverläufe kontinuierlich erscheinen.

HKS
Farbsystem für Sonderfarben mit verschiedenen Farbreihen (K für gestrichene Papiere; N für ungestrichene Papiere; E für Endlospapiere; Z für Zeitungspapiere)

Hybrid-Raster
Die Hybrid-Rasterung führt die Prinzipien der AM-Rasterung mit denen der FM-Rasterung zusammen.
Die XM-Rastertechnologie von AGFA belichtet in den Tiefen und Lichtern frequenzmodulierte Raster und in den mittleren Tönen amplitudenmodulierte Raster. Im Druck werden dadurch die Tiefen dunkler und die Lichter heller wiedergegeben. In den Mitteltönen wirkt es dann weniger unruhig und können mit der gewisseren feineren Rasterweite reproduziert werden.

I

Index
Tiefstehendes Zeichen

Initiale 
Übergroßer, gestalteter Großbuchstabe am Absatzbeginn

Inkjet-Verfahren
Beim Inkjet-Verfahren bzw. Tintenstrahl-Verfahren wird das Druckbild mit einem computermodulierten Tintenstrahl auf das Papier gespritzt. Es wird mit einem fortlaufenden Strom mit kleinsten Farbtropfen gedruckt, die bildabhängig gesteuert werden. Es gibt die Variante Drop-on-Demand, bei der die Farbe nur bei Bedarf benötigt wird und die Continuous-Inkjet, bei der die Farbe nach benötigter Farbmenge, bildabhängig, gesteuert werden kann.

J

JPEG (Joint Photographic Experts Group) 
Datenformat und Kompressionsalgorithmus für Farbbilder. Häufige Anwendung bei Digitalkameras. Vorteilhaft für Internet-Anwendungen wegen der relativ kleinen Datenmengen.

JDF (Job Definition Format)
JDF ist der festgelegte Standard für den Datenaustausch innerhalb einer Drucktechnik-Produktion. Bei der JDF-Verallgemeinerung ist allerdings nicht festgelegt, wo Informationen gespeichert werden, wer auf diese Informationen zugreifen kann und diese vielleicht sogar ändern darf.

L

Laufweite 
schriftabhängige Buchstabenbreite

M

Majuskel 
Großbuchstabe

Marginalie 
Randbemerkung

Minuskel 
Kleinbuchstabe

Moiré 
Störendes Interferenzmuster beim Zusammendruck mehrerer Farben durch falsche Rasterwinkelung 

N

Nutzen 
Die Anzahl gleicher Objekte, die aus dem gleichen Werkstoff gefertigt werden, so zum Beispiel in der Drucktechnik die Anzahl gleicher Drucke auf einem Druckbogen.

O

OCR (Optical Character Recognition) 
Computergestütztes System zur optischen Schrifterkennung. Der erkannte Text kann in einem Textverarbeitungsprogramm weiter verwendet werden.

P

PDF (Portable Document Format) 
Teil des Adobe Acrobat Datenformates, das einen plattform- und programmübergreifenden Dokumentenaustausch ermöglicht.

Pixel 
Das Pixel ist der kleinste, von einem elektronischen System (z.B. Bild-schirm, Drucker, Scanner, Digitalkamera) ansprechbare Bildpunkt.

Pixelformat 
Format zur Speicherung von Bilddaten, bei dem jedes Pixel durch entsprechende Daten beschrieben wird. Das meist verwendete Pixelformat ist TIFF (Tagged Image File Format). Das Pixelformat eignet sich vor allem für Bilder, allerdings ist der Speicherbedarf insbesondere bei hoher Bildqualität (hoher Auflösung) sehr groß. 

PostScript 
Von Adobe Systems entwickelte geräteunabhängige Seitenbeschreibungs- und Programmiersprache für Texte, Grafiken und Halbtonbilder. Gleichzeitig auch Format für Text- und Bildinformation.

Print on Demand (PoD
Eine Drucksache wird nicht längerfristig auf Vorrat produziert, sondern erst bei Bedarf oder zumindest in Teilauflagen; im Extremfall als Einzelexemplar erst nach Bestellung des Kunden.

Proof (Prüfdruck) 
Verfahren zur Qualitätskontrolle in Druckvorstufe und Druck bezüglich Farbwiedergabe, Passer, Text- und Bildanordnung oder auch als Vorlage für den Auflagendruck.

R

Raster 
In druckende und nichtdruckende Bildelemente (Rasterpunkte oder -linien) zerlegte Fläche, wobei die Größe und/oder die Anzahl der Bildelemente pro Fläche entsprechend den Tonwerten der Vorlage variieren.

Rasterfrequenz (Rasterfeinheit, Rasterweite) 
Anzahl von Druckbildelementen wie Rasterpunkte und -linien pro Längeneinheit in jener Richtung, in der sich der höchste Wert ergibt. So liegen z.B. in einem 60er Raster (üblicher Wert im Offsetdruck) 60 durch Rasterlinien gebildete Rasterzellen auf der Länge von 1 cm.

Rasterpunkt 
Bildelement eines Rasters, z.B. kreis-, ellipsen-, rautenförmig oder quadratisch geformt.

RIP (Raster Image Processor)
Im RIP werden die ankommenden Informationen über eine Seite in eine Bitmap transformiert. Dabei erfolgt im wesentlichen die Rasterung und die Aufbereitung von Daten zur Ansteuerung des Ausgabegerätes.

Rubbelfelder
werden immer an bestimmten Stellenbereichen bzw. partiell in Silber, Gold oder auch in Druckfarbe deckend eingefärbt. Dies geschieht durch ein separates Werk der nach einem Farbdruckwerk erfolgt. Rubbelflächen haben ihre Anwendung in Geheimzahlenschutz, Losaktionen, Mailings u.v.m. Generell wird unter der Farbschicht der Rubbelflächen ein Schutzlack empfohlen.

S

Satz 
Bezeichnung für die Herstellung des Textteils einer Drucksache. (Englisch: composition; imposition dagegen ist das Zusammenführen von Text, Grafik und Bild zu Seiten sowie auch das Zusammenführen von Seiten zur Bildung eines Druckbogens)

Scannen
Englisch: „abtasten“. Eine Vorlage wird zeilenweise abgetastet, um die analoge Bildinformation in eine digitale umzuwandeln. Diese kann im Computer weiterverarbeitet werden.

Schärfe 
Wiedergabequalität von Kontrastverläufen, insbesondere Linien und Kanten einer Bild- und Strichvorlage. Wird meist mit Detailschärfe, Detailwiedergabe bezeichnet. 

Schön- und Widerdruck 
Bedrucken der Vorderseite (Schöndruck) und Rückseite (Widerdruck) eines Bogens. 

Skalenfarben (für den Vierfarbdruck) 
Gelb, Cyan, Magenta und Schwarz. (Englisch: process colors)

T

TIFF (Tagged Image File Format) 
Ist das gängigste Pixelformat und wird von nahezu allen Systemen unterstützt. Dieses Format ist u.a. geeignet für den Datenaustausch von Bildern in Farbe und Grauwerten sowie unterschiedlichen Auflösungen und Größen.

Tonwert (Rastertonwert) 
Maß für den optischen Eindruck einer gerasterten Fläche, ausgedrückt in Prozent, wobei die unbedruckte Fläche den Tonwert 0% und die Volltonfläche den Tonwert 100% hat.

U

UV-Lack
Bei der UV-Lackierung hat man eine Übertragung einer sehr dicken und hochglänzenden Lackschicht. Spezielle UV-Lacke kommen zum Einsatz, die zu 100% auf polymerisierbaren Bindemittelteilen zusammengesetzt sind und keine Lösemittel beinhalten. Nur mit spezieller UV-(Trocknung) Anlagen kann man UV-Lacke trocknen, die nach dem Lackwerk erfolgen müssen.

Überfüllung 
In der Reprotechnik wird mit Überfüllung die Überlappung zweier aneinanderstoßender Farbflächen bezeichnet.

V

Vektorformat 
Format, bei dem Strichbilder (Liniengrafik, Text) nicht in Form von einzelnen Bildpunkten (Pixel) gespeichert werden, sondern in Form von Linienstücken, definiert durch Angabe von Anfangs- und Endpunkt („Vektoren“) sowie Strichbreite.

W

WA-Gummierung
Die Wiederanfeucht-Gummierung kann man entweder vollflächig oder an bestimmten Stellenbereichen bzw. partiell z. B. zum Verschließen eines Kuverts auftragen. Dies geschieht durch ein separates Lackierwerk der nach einem Farbdruckwerk erfolgt. Durch das Anfeuchten der Gummier-Stelle wird die Gummierung (Kleber) dadurch aktiviert und kann zum Aufkleben einer Briefmarke oder eines Selfmailer, Kuverts verwendet werden.
WA-Gummierungen werden z. B. bei Bestellscheinen, Mailings, Prämienmarken. Kuverts oder Couponings eingesetzt.

Workflow
Beschreibung, Organisation und Überwachung von Arbeitsabläufen; Prozessschritte zur Erzeugung von Produkten

 



IHK Logo
Anerkannt als Ausbildungsbetrieb durch die Industrie- und Handelskammer zu Köln.

Button Unternehmen DE neg
Das druckhaus Boeken ist ein Mitglied im Business Network International (BNI).

logo de de
Druck auf Wunsch in den 88 Basisfarben und 3520 Volltonfarben des HKS Farbfächers.

Pantone
Wir drucken auch mit den Farben aus der PANTONE Farbpalette.

Telefon

Sie erreichen uns unter:
Telefon: 02171 / 94103-0
Fax: 02171 / 94103-2

Oder senden Sie uns eine E-Mail.